Leisten-, Narben- oder Nabelbruch – Was tun?

Unter einem Bruch (lat. Hernie) wird in der Medizin der Durchtritt von Baucheingeweiden durch eine Öffnung in der Bauchwand bezeichnet. Es handelt sich um eine krankhafte Lücke im Bereich der Bauchwand, durch die das Bauchfell und/oder Bauchorgane nach außen gleiten können. Dies führt in der Regel zu einer sichtbaren Vorwölbung, die in Ruhe oder bei körperlicher Belastung Schmerzen und/oder ein Druckgefühl hervorrufen kann. Am häufigsten ist der Leistenbruch, gefolgt vom Nabelbruch und Narbenbruch. Zudem können Brüche am Zwerchfell und an einem künstlichen Darmausgang auftreten. Ein Bruch heilt nie von selbst, sondern sollte in der Regel immer operiert werden.

In dem Vortrag schildert der Referent die verschiedenen Arten der Brüche, ihre Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Er erläutert das Hernienzentrum und steht am Ende des Vortrags für persönliche Fragen zur Verfügung.

Hernien Christophorus Kliniken

Referent(en):

Dr. med. Daniel van der Kemp, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Leiter des Hernienzentrums. Das Hernienzentrum der Christophorus Kliniken ist ein zertifiziertes überregionales Zentrum, das sich auf die Operation von Leisten- und Bauchwandbrüchen spezialisiert hat.

Veranstaltungsort:

Familienbildungsstätte Coesfeld

Beginn:

19:00 Uhr
kostenfrei
Eine Anmeldung ist erwünscht bei der FBS.

Kontakt für weitere Informationen:

Familienbildungsstätte Coesfeld
Marienring 27
www.fbs-coesfeld.de
Tel. 02541 94920