Unter einem Bruch (lat. Hernie) wird in der Medizin der Durchtritt von Baucheingeweiden durch eine Öffnung in der Bauchwand bezeichnet. Es handelt sich um eine krankhafte Lücke im Bereich der Bauchwand, durch die das Bauchfell und/oder Bauchorgane nach außen gleiten können. Dies führt in der Regel zu einer sichtbaren Vorwölbung, die in Ruhe oder bei körperlicher Belastung Schmerzen und/oder ein Druckgefühl hervorrufen kann. Am häufigsten ist der Leistenbruch, gefolgt vom Nabelbruch und Narbenbruch. Zudem können Brüche am Zwerchfell und an einem künstlichen Darmausgang auftreten. Ein Bruch heilt nie von selbst, sondern sollte in der Regel immer operiert werden.
In dem Vortrag schildert der Referent die verschiedenen Arten der Brüche, ihre Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. Er erläutert das Hernienzentrum und steht am Ende des Vortrags für persönliche Fragen zur Verfügung.